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Internationalisierung beginnt in der Ausbildung:
Erfolgreiche Fortführung der Veranstaltungsreihe "Vorsprung ausbilden."
Bereits im dritten Jahr bot die Veranstaltungsreihe zum Thema Auslandsqualifizierung den Teilnehmern ein abwechslungsreiches Programm mit Diskussionsrunden, konkreten Erfahrungsberichten und der Möglichkeit zum persönlichen Dialog. In diesem Jahr wurden die Veranstaltungen erstmals in Kooperation mit Wirtschaftsverbänden durchgeführt. In Frankfurt fand die Veranstaltung in Kooperation mit der 'VhU - Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände' und in Berlin mit dem 'Bundesverband Großhandel , Außenhandel, Dienstleistungen (BGA)' und dem 'Handelsverband Deutschland (HDE) Der Einzelhandel' statt.
Für Weiterbildung im Ausland gibt es viele gute Gründe. Das wurde auf den Veranstaltungen "Vorsprung ausbilden" deutlich, zu denen die GIZ im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geladen hatte.
Welche Rahmenbedingungen brauchen Unternehmen, um die Mobilität von Auszubildenden zu erhöhen? Was kann dazu beitragen Auslandserfahrung zu einem festen Bestandteil der dualen Ausbildung werden zu lassen? Wie profitiert der Ausbildungsbetrieb vom Auslandsaufenthalt seiner Auszubildenden? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt der Diskussionsrunde aus Vertretern von Wirtschaft, Politik und Bildung. Die eingeladenen Verbandsvertreter betonten, dass das Thema berufliche Mobilität angesichts eines engeren Zusammenwachsens der Märkte an Bedeutung gewinnt. Gesucht werden Mitarbeiter, die sich in einem globalen Arbeitsumfeld an verschiedenen Standorten einrichten können und in der Lage sind in verschiedenen interkulturellen Situationen zu handeln. Sie berichteten, dass Fachkräfte auch in Deutschland zunehmend in multinationalen Teams arbeiten. Internationalisierung beginnt in der Ausbildung und ist eine Investition in die Zukunft des eigenen Unternehmens.
Das Team der Bilateralen Austauschprogramme der GIZ informierte über die Austauschprogrammen für Auszubildende BAND (Austausch mit den Niederlanden) und GJØR DET (Austausch mit Norwegen) und das Deutsch-Französische Sekretariat stellte sein Austauschprogramm mit Frankreich vor.
Die Besucher hatten im Laufe des Veranstaltung außerdem die Möglichkeit sich in Kleingruppen intensiv mit anderen Teilnehmern zu Themen rund um die internationale Qualifizierung von Auszubildenden auszutauschen. Abgerundet wurde das Programm durch die Erfahrungsberichte von aktiven Teilnehmern der bilateralen Austauschprogramme, die auf anschauliche Weise von Ihren Austauschprojekten berichteten. Teilnehmende Auszubildenden schilderten, wie der Auslandsaufenthalt ihre berufliche Laufbahn und die persönliche Entwicklung beeinflusst hat.
Alle Präsentationen der Veranstaltungen finden Sie auf unserer Website auf der Seite des jeweiligen Veranstaltungsorts als Download.
Weitere Informationen zu den bilateralen Austauschprogrammen für Auszubildende (BAND und GJØR DET) finden Sie hier: www.giz.de/bilaterale-programme